http://www.oxfordcroquet.com/coach/german/croquet_trainer.asp
Dr Ian Plummer

How To Play
Association Croquet Trainer Handbuch
(Anfänger /Improvers Kurs)

CLP14_Pic1

Prepared by: Georg Schorr, Wien. Mai 2007

Quellen:

Croquet Association (Association Croquet Coaching Manual) [Beginners Course, Improvers Course und Appendix 1]
http://www.croquet.orq.uk/association/CroquetCoachingHandbook.pdf
Oxford Croquet (How to Play)
http://www.oxfordcroquet.com/coach/index.asp

Inhalt

ANFÄNGER KURS
Lektion 1
Fußstellung, Griffhaltung, Schlag (Stance, Grip, Swing)
Stance (Fußstellung):
Grip (Griffhaltung):
The Swing (der Schlag)
Running a Straight Hoop (gerader Hoop-Run)
Running an Angled Hoop (schräger Hoop-Run)
Hoop passiert ?
Crush Strokes (Kugel "drücken')
Kugeln auf die Yard-Line zurücklegen
Die ersten 6 Hoops
Lektion 2
The Roquet
Straight Croquet Strokes (gerade Croquet Schläge)
Stop Shot
Roll
Split Croquet Strokes
Lektion 2 Abschluss:
Lektion 3
Split Croquet Strokes (Fortsetzung)
Hoop Approach
Thin Take-Off
„Three-Hoop Break"
Lektion 4
Four-Ball Break
Lektion 5
Straight Rush (gerader Rush)
Cut Rush
Nutzung von 2 Kugeln auf der Yard-Line
Nutzen von Rush, um Croquet-Schläge bei einem Break zu vereinfachen
Lektion 6
Beginn des Spiels
14-Punkt Spiel
IMPROVERS KURS
Hoop Probleme
Thick Take-Off    Kapitel 3
Breaks     Kapitel 3, 4
Three Ball Break
Two Ball Break
Nützliche Technik im Spiel
Break Aufbauen gegen eine „A"-Gegner
Openings (Spieleröffnung)
Leaves (Beendigung eines Spielzuges)
Timed Endings (Spielende wegen Zeitablauf)
Laws (Regeln)
3-Ball Endings (Spielende mit 3 Kugeln)
Verwendung von Bisques
Cannons
Trainings-Vorschläge


ANFÄNGER KURS

Lektion 1

Grobe Erklärung des Spiels Association Croquet (siehe Flyer „Spielregeln AC")

Erklärung des Spielfeldes:

Masse (full court: 35x28 yards = 32x25,6 m),
N, S, W, E (0) - Begrenzung, Baulk Lines,
Hoops (Breite: 4 inches = 95mm), Peg, Farbfolge (primary, secondary colours)

Erklärung des Equipments:

Mallet:

Gewicht

etwa 3 pounds (1,36 kg)

 

Head-Länge:

etwa 9 bis 11 inches

 

Shaft-Länge:

etwa 36 inches

Kugeln:

Durchmesser:

3 5/8 inches = 92 mm,

 

Gewicht:

16 ounces = 454 gramm

Fußstellung, Griffhaltung, Schlag (Stance, Grip, Swing)

Übung 1:

Equipment: je Spieler Mallet und zumindest 1 Kugel
Aufgabe: Kugel an den Peg spielen
Aufstellung rund um den Peg Alle Teilnehmer haben mehrere Schläge
Dauer: etwa 10 Minuten

Danach Erklärung (Stance, Grip / Fußstellung und Griffhaltung)

Stance (Fußstellung):

Side style

Side Style

 

„Centre-style" (=normal)
„Side-style" zeigen (eher nicht üblich - außer bei Rolls)
Keinesfalls Stellung wie beim Golf

Grip (Griffhaltung):

„natürliches" Halten des Mallet ist vorzuziehen! Zeigen der üblichen 3 Griffarten:

Standard grip

Standard Grip

Irish Grip

Irish Grip

Solomon Grip

Solomon Grip

The Swing (der Schlag)

Die wichtigsten Punkte zum Schlag:

Übung 2:

Teilnehmer stehen etwa 8 -10 m gegenüber und schlagen Kugel zum Gegenüber
Individuell mit jedem Teilnehmer die oben erklärten Punkte überprüfen
„Stalkinq" zeigen -dadurch wird die Zielgenauigkeit erhöht-soll zum „Standard" werden! Dauer: je nach Teilnehmerzahl

Running a Straight Hoop (gerader Hoop-Run)

Zeigen:

Hinweis:
für den Hoop-Run ist KEINE große Schlagkraft erforderlich!
Top-Spin erleichtert den Hoop-Run!

Übung 3:

Teilnehmer auf beiden Seiten eines Hoops aufstellen
Kugeln gerade durch den Hoop zuspielen
Beginnen mit geringer Entfernung (30 cm), dann Abstand vergrößern bis maximal 1 m.
Hinweis:
Schläge aus noch weiterer Entfernung vermeiden - Ziel im Spiel ist es die Kugel vor einem Hoop-Run immer möglichst nahe zum Hoop zu bringen.
Auf ruhige, gerade Schläge und Durchziehen achten.
„Gewaltschläge" verursachen, dass die Kugel nicht rollt, sondern schlittert

Running an Angled Hoop (schräger Hoop-Run)

Running an Angled Hoop

Zeigen:

Trifft dabei die Kugel die näher liegende Seite des Hoops („near wire"), springt die Kugel vom Hoop weg!
Trifft die Kugel dagegen die weiter entfernte Seite des Hoops („far wire"), wird die Kugel
wahrscheinlich durch den Hoop abgelenkt. Dabei kann es vorkommen, dass die Kugel vor dem
Passieren leicht „zögert"
Richtiges Zielen: die rechte Seite der Kugel knapp innerhalb auf die näher liegende J' Seite des Hoops

Übung 4:

Teilnehmer auf beiden Seiten eines Hoops aufstellen
Kugeln aus einem Winkel durch den Hoop zuspielen, Winkel langsam vergrößern

Hoop passiert ?

When a ball has run a hoop

Zeigen:

Crush Strokes (Kugel "drücken')

Problem: beim schrägen Hoop-Run ist die Verführung groß, die Kugel durch den Hoop zu drücken oder quetschen insbes. nahe am Hoop.
Beide Schläge sind verboten und verursachen einen Fehler!

Push stroke:

Die Kugel wird mit dem Mallet geschoben statt geschlagen

Crush stroke:

Die Kugel liegt am Hoop oder Peg an: „crush" liegt vor, wenn Mallet, Kugel und Hindernis gleichzeitig Kontakt haben
Zur Vermeidung muss die Kugel vom Hindernis weg geschlagen werden!

Kugeln auf die Yard-Line zurücklegen

Als „Messlatte" wird der Griff des Mallet verwendet.
Gemessen wird von der Innenkante der Begrenzungslinie.
Regelkonform muss das Zurücklegen mit dem Rücken des Spielers zum Spielfeld erfolgen!
Hinweis: in diesem Zusammenhang auch Lage und Funktionen der A- und B-Baulk-Lines erklären

Die ersten 6 Hoops

Zeigen:

Übung 5:

Jeder Teilnehmer spielt eine Kugel durch die 6 Hoops und an den Peg. Die Anzahl der erforderlichen Schläge soll gezählt werden.
Zweite Runde empfehlenswert als Anreiz zur Verbesserung
Hinweis: Fehler bei Schlägen, Haltung etc. direkt korrigieren. Ggf. zusätzlichen „Strafpunkt vergeben"

Lektion 1 Abschluss

Eine Runde Golf Croquet

Lektion 2

Zu Beginn jeder Lektion soll jeder Teilnehmer 5 bis 10 Minuten Zeit haben, um Inhalte der vorigen Lektion zu üben.
Die wichtigsten Punkte zum Schlag wiederholen.

The Roquet

Erklärung:

Hinweis:
Die Schlagreihenfolge „roquet - croquet - continuation" erwähnen - Erklärung dazu aber erst später!

Übung 1:

Teilnehmer etwa 6 m voneinander entfernt, eine Kugel in der Mitte.
Die Teilnehmer spielen eine andere Kugel hin und her, mit dem Ziel, die Kugel in der Mitte zu treffen.
Hinweis:
Achten, dass bei den Schläge der Kopf unten bleibt!
Distanz zwischen den Teilnehmern vergrößern, sobald die mittlere Kugel mehrfach getroffen wird.

Erklärung:

Ev. dazu Übung 2:

Zu treffende Kugel hinlegen (z.B. Rot)
Zweite Kugel links anlegen (z.B. Blau)
Stäbchen an der linken Außenkante von Blau in den Boden stecken. Jetzt die zweite Kugel (Blau) and Rot rechts anlegen.
Stäbchen an der rechten Außenkante von Blau in den Boden stecken. Blaue Kugel wegnehmen.

Teilnehmer spielen jetzt wie bei Übung 1 eine Kugel innerhalb der beiden Stäbchen („Torstangen") auf die Kugel in der Mitte.
Nach mehrmaligen erfolgreichem Treffen, die Stäbchen wieder entfernen und Übung 1 wiederholen.

Straight Croquet Strokes (gerade Croquet Schläge)

Drive

Zeigen:
Zwei Kugeln aneinander legen

Davor trauen: welche Kugel wird weiter rollen und um wie viel
Nach dem Schlag die Entfernungen der beiden Kugeln mit Schritten „abmessen" Das Verhältnis sollte etwa 1:4 sein (1:3 bis 1:5). Schlag mit weniger Stärke wiederholen. Das Verhältnis sollte etwa gleich sein!
Erklärung:

Übung 3:

Teilnehmer üben den Drive in verschiedenen Schlagstärken und melden das Entfernungsverhältnis

Stop Shot

Stop Shot

Eine der Skills von Croquet ist es, Kugeln durch Croquet Schläge an bestimmte Positionen zu bringen.
Zeigen:

Erklärung:

Übung 4:

Teilnehmer üben Stop Shots.
Ggf. Markierung für „Follow-trough" verwenden: Markierung des hinteren Endes der zu schlagenden Kugel vor dem Schlag.
Messen, wo das vordere Ende des Mallets nach dem Schlag steht.
Ziel: nach dem Schlag sollte das vordere Ende des Mallets nicht weiter vorne als die ursprüngliche Markierung stehen!
Das Entfernungsverhältnis der beiden Kugeln sollte 1:8 oder mehr sein!

Hinweis:
Schlagfehler, wenn beim Stop Shot der Mallet am Boden stehen bleibt, bevor die Kugel getroffen wird!

Roll

Roll shot

Im Spiel kann es erforderlich sein, dass die geschlagene Kugel weiter laufen soll, als bei einem Drive.
Der Begriff hat nichts mit dem Rollen der Kugel zu tun - Kugeln sollen immer rollen!
Zeigen:

Erklärung:

Übung 5:

Teilnehmer üben den Roll.
Besonders auf die oben genannten Punkte achten!
Vorsicht, dass der „Follow through" nicht zu einem Schieben („push") der Kugel wird.
Hinweis:
Beim Roll wird die Kugel nach unten geschlagen, sodass ein Spin entsteht!

Zeigen:

Erklärung:

Übung 6:

Teilnehmer üben Half-Roll bis Full-Roll

Hinweis:
Zu diesem Zeitpunkt sollte KEIN Pass-Roll gezeigt werden.
Ev. eine Runde Golf Croquet einschieben

Split Croquet Strokes

Es ist möglich, mit dem Croquet-Schlag die beiden Kugeln zu unterschiedlichen Zielen zu bewegen.
Erklärung:

Aimin Point for croquet Strokes

Die „Teilung der Split-Entfernung" wird in Unterlagen als die RICHTIGE genannt!
Hinweis:
Das Ergebnis hängt auch von anderen Faktoren ab, die „Teilungs-Regel` ist nur als wesentlicher Anhaltspunkt zu verstehen

Die wichtigsten Punkte für Split Strokes:

Übung 7:

Teilnehmer üben Split Strokes an zwei vorgegebene Ziele (z.B. 2 Hoops)
Hinweis:
Besonders die Richtungen sind wichtig, nicht unbedingt die Schlagstärke zum Erreichen der Ziele Achten, dass die Teilnehmer beim Schlag und „Follow through" die Schlagrichtung beibehalten und nicht einen Bogen machen

Lektion 2 Abschluss:

paarweise eine Runde Golf Croquet

Lektion 3

Equipment: je Spieler Mallet und zumindest 2 Kugeln
Zu Beginn der Lektion soll jeder Teilnehmer etwa 10 Minuten Zeit haben, um Inhalte der vorigen Lektion zu üben.
Zeigen (ggf. auch von Teilnehmern):

Split Croquet Strokes (Fortsetzung)

Teilnehmer fragen, ob sie Veränderungen der Entfernungen der beiden Kugeln gemerkt haben, wenn der Winkel zwischen den beiden Kugeln größer wird.
Zeigen:

Erklärung:

Zeigen:

Die Teilnehmer sollen die Ergebnisse beobachten

Die wichtigsten, jetzt ergänzten, Punkte für Split Strokes:

Übung 1:

Teilnehmer üben folgende Split Strokes an zwei vorgegebene Ziele:
Split von Hoop 2 zu den Hoops 3 und 4
Split von Hoop 4 zu den Hoops 5 und 6
Split von Hoop 1 zu den Hoops 2 und 3

Hoop Approach

Durch die vorhergehende Übung können jetzt Hoop Approaches erklärt werden.
Ausgangslage:

Teilnehmer fragen:

Erklären:

Fragen / Zeigen:

Wiederholen dieser Übung mit verschiedenen Winkeln vor dem Hoop, Teilnehmer aktiv einbinden.
Die Fragen von vorhin immer wieder stellen
Schläge wiederholen lassen etc.
Ausreichend Zeit für diese Übung verwenden!

Hoop Approach

Übung 2:

Teilnehmer üben Hoop Approach
Bei dieser Übung ist viel individuelle Betreuung erforderlich, um die Reihenfolge der Entscheidungen (s. Fragen oben) beizubehalten
Hinweis:
Viele Teilnehmer überlegen zuerst, wie die Spielkugel durch den Hoop kommt Immer wieder auf das richtige Zielen hinweisen
Viele Teilnehmer werden mittlerweile die „normalen" Schläge für den Hoop-Run vergessen haben! Hinweisen, dass nach dem Hoop-Run die gespielte Kugel in der Nähe der anderen Kugel liegen soll (zu diesem Zeitpunkt sind Hinweise auf eine gute Rush-Position aber nicht sinnvoll!

Thin Take-Off

Im Spiel kann es erforderlich sein, die „croquetierte" Kugel nur wenig zu bewegen, aber die gespielte Kugel an einen bestimmten Platz am Feld zu bringen.
Ausgangslage:

Zeigen:

Hinweis:
Beide Kugeln müssen sich beim Croquet-Schlag berühren und die „croquetierte" Kugel muss sich bewegen
Da sich nur eine Kugel richtig weit bewegt, geht die gesamte Energie des Schlages in diese Kugel!
Die Schlagstärke ist also ähnlich einem einfachen Schlag einer Kugel zu einem Zielpunkt Teilnehmer probieren lassen
Jedes mal beobachten lassen:

Übung 3:

Teilnehmer üben Thin Take-Off

Übung 4:

Teilnehmer üben „Backward Take-Off" für den Hoop Approach
(Thin Take-Off von einer Kugel, die HINTER dem Hoop liegt,
um die geschlagene Kugel VOR den Hoop für den Hoop-Run zu positionieren)

CLPA4_Pic1 

„Three-Hoop Break"

Ausgangslage:

Fragen:

Hinweis: zu diesem Zeitpunkt NICHT den Rush erwähnen!
Man hat hier gezeigt, dass mit dem Roquet eine Verbesserung der Kugelposition erreicht wird, und dass mit einem einzigen Schlag zu Beginn ein Break erreicht wird, bei dem man mehrere Hoops passieren kann

Jetzt kann der gleiche Ablauf für den Hoop 2 und 3 wiederholt werden Dabei die Teilnehmer aktiv einbinden!

Nach Hoop3 ist allerdings diese Spiel zu Ende, da keine Kugel vor dem Hoop 4 liegt! Alle anderen Kugeln hat man ja vor den Hoops 1, 2 und 3 liegengelassen.

Damit wird auch deutlich, dass man immer eine Kugel vor dem nächsten (bzw. übernächsten) Hoop haben sollte

Übung 5:

Teilnehmer üben „Three-Hoop Break" (einzeln oder paarweise)
Hinweis:
Dazu sollte auch die Verwendung der Clips erklärt werden!

Lektion 4

Zu Beginn jeder Lektion soll jeder Teilnehmer 10 Minuten Zeit haben, um Inhalte der vorigen Lektionen zu üben.

Four-Ball Break

Erklärung:

4BBAusgangssituation:

Zeigen:

Fragen bei jedem Hoop:

4BB
4BB
4BB

Und jetzt das ganz Spiel für den Hoop 2 usw.

Übung 5:

Ausgangssituation herstellen Teilnehmer üben Four-Ball Breaks in kleinen Gruppen.
Hinweis: zu diesem Zeitpunkt kann das Thema Handicap und Bisques erklärt werden

Lektion 5

Zu Beginn jeder Lektion soll jeder Teilnehmer 10 Minuten Zeit haben, um Inhalte der vorigen Lektionen zu üben. Fehler ausbessern …

Straight Rush (gerader Rush)

Straight Rush

Das bei der vorigen Lektion gezeigte „besser hinlegen" einer Kugel (siehe am Beginn der „Fragen" in Lektion 4) wurde wahrscheinlich beobachtet.
Da dieses „besser hinlegen" auch auf weitere Entfernungen möglich und sinnvoll sein kann, kann jetzt der Begriff des Rush genannt werden.
Zeigen:

Hinweis:
Die geschlagene Kugel bleibt dabei fast ohne Bewegung liegen - fast die gesamte Energie geht in die „roquierte" Kugel.
Der Rush ist also ein einfacher Roquet-Schlag, mit dem Ziel die „roquierte" Kugel in eine bessere Position zu bringen
Die Position der geschlagenen Kugel ist dabei unwichtig, da sie nach dem Roquet für den Croquet-Schlag angelegt wird!
Zeigen:

Hinweis:
Die geschlagene Kugel sollte am unteren Ende des Schwunges oder beim leichten Aufschwung getroffen werden, sodass sie über den Boden rutscht statt rollt!
Die Konzentration bleibt während des Schlages auf der zu schlagenden Kugel - Sonst besteht die Gefahr, mit dem Körper nach vorne zu kippen - dadurch wird die Kugel beim Abschwung getroffen und springt!

Übung 1:

Teilnehmer üben gerade Rushes. Die Kugeln etwa 30cm voneinander entfernt. Verschiedene Schlagstärken, um unterschiedliche Entfernungen zu erreichen
Hinweis:
Sollte bei Teilnehmern die geschlagene Kugel immer springen, sollte sich der Spieler zum Rush-Schlag einige Inches weiter nach hinten stellen

Cut Rush

Die Notwendigkeit einen Rush auch in einem Winkel zu schlagen sollte klar sein.

CLPD4_Pic1

Zeigen / Fragen:

Hinweis: ggf. eine vierte Kugel (Gelb) auf die Verbindungslinie von Blau und Rot legen, danach Schwarz entfernen und Gelb anspielen

Die zusätzlichen Kugeln sollen dem Anfänger nur als Hilfestellung zum Verständnis des Cut Rush dienen
Die Teilnehmer ggf. nochmals aufmerksam machen, dass die Position von Blau nach dem Cut Rush völlig gleichgültig ist - da diese Kugel als „ball in hand" für den folgenden Croquet-Schlag dient
 

class="ubung"

Übung 2:

Die Teilnehmer üben Cut Rushes
Hinweis:
Zu Beginn sollten die beiden Kugeln nur etwa 30cm voneinander entfernt liegen und Cuts mit nur geringem Winkel geübt werden

Nutzung von 2 Kugeln auf der Yard-Line

Ausgangslage:

Zeigen:

Übung 3:

Die Teilnehmer üben den Vorgang mit unterschiedlichen Zielen (rotem Clip)

Nutzen von Rush, um Croquet-Schläge bei einem Break zu vereinfachen

Zeigen:

Croquet-Schläge können stark vereinfacht werden, wenn man in einem Four-Ball Break einen Teil der Distanz mit Rush auf die Pivot-Kugel überwindet

Übung 4:

Die Teilnehmer spielen zu zweit vom Hoop 3-back zum Peg
Bisques (z.B. 6) können verwendet werden
Die beiden Spieler schlagen abwechselnd und erklären jeweils was sie mit ihrem Schlag vorhaben

Lektion 6

Diese Lektion kann zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden, nachdem die Anfänger einige Spielerfahrung gesammelt haben.
Diese Lektion soll auch dazu dienen, eventuell anstehende Fragen zu beantworten.
Zu Beginn der Lektion freies Üben bzw. Wiederholung von Schlägen je nach Fragen der Teilnehmer.

Beginn des Spiels

Erklärung, welche Optionen der Gewinner und Verlierer des Münzwurfes hat (es ist üblich, dass der Spieler mit dem niedrigeren Handicap die Münze wirft)

Die „normale" Spieleröffnung zeigen (siehe „lmprovers Kurs")
Die weiteren Spielmöglichkeiten aufzeigen, sobald alle 4 Kugeln im Spiel sind

14-Punkt Spiel

Doppel oder Einzel mit Bisques (z.B. 6 je Spieler)
„Alternate strokes" Doppel (Spieler schlagen abwechselnd) eignen sich besonders, um beide Teilnehmer ins Spielgeschehen einzubinden
Time-share Croquet (siehe nachfolgend) ist geeignet, um Spieler nicht warten zu lassen, bis sie spielen können

Time-Share Croquet

Für ein komplettes Spiel ist gewöhnlich bei einem Wochenend-Kurs zuwenig Zeit. Wenn aber etwa 1 Stunde Zeit ist, kann „time-share" croquet gespielt werden. Teilnehmer paarweise - möglichst gleicher Fähigkeiten
Ggf. 2 Paare double-banked mit je einem Trainer zur Aufsicht Ziel ist es, Breaks mit Bisques zu trainieren
Die verfügbare Zeit wird in eine gerade Anzahl von 10 Minuten Intervalle geteilt

Ausganaslaae:

Ggf. kann das Zeitintervall vom Trainer verändert werden - allerdings ist darauf zu achten, dass alle Spieler gleich viel Zeit am Platz haben
Als Spielanreiz kann ein Sieger so ermittelt werden: höheres
Verhältnis von Hoops zu verbrauchten Bisques

IMPROVERS KURS

In diesem Lehrgang werden die Schläge des Anfängerkurses wiederholt (Kapitel 2, 3, und 5 des Anfängerkurses) und Themen für Turniere und Matches behandelt.


Croquet Strokes (Croquet Schläge)

 

            Drive

Kapitel 2

            Stop Shot

Kapitel 2

Roll

Kapitel 2

Split Croquet Strokes

Kapitel 2,3

Hoop Approach

Kapitel 3

Hoop Probleme

Thick Take-Off  Kapitel 3

Breaks      Kapitel 3, 4

4BB

Four Ball Break

Three Ball Break

Two Ball Break

Nützliche Technik im Spiel

Generell:

Break Aufbauen gegen eine „A"-Gegner

Münzwurf gewonnen

Alternative zu (b):
Croquet Schlag von Blau - dabei Blau zum Hoop 2 und Gelb zu Rot in der Mitte. Rot zu Hoop 1 zu „rushen". Hoop-Run. Rot zur Mitte „rushen". Take Off zu Schwarz in der Ecke II. Schwarz roquieren. Croquet-Schlag, um Schwarz zum Hoop3 und Gelb in die Nähe von Blau vor dem Hoop 2 zu bringen.
Wenn Gelb keinen Rush von Rot zu Hoop 1 hat, Rot roquieren. Take Off zu Schwarz in der Ecke II. Croquet Schwarz zum Hoop 1 und Gelb zu Blau vor dem Hoop 2. „Continuation Schlag" nutzen, um Blau näher zu Hoop 2 zu bringen. Ein Bisque nehmen, um Blau richtig zu positionieren. Take Off zu Rot in der Mitte. Rot roquieren und Take Off zu Schwarz beim Hoop 1. Das Four Ball Break ist jetzt aufgebaut
Münzwurf verloren

Straight Rush

Kapitel 5

Cut Rush

Kapitel 6

Openings (Spieleröffnung)

OpeningsDas „Standard Tice Opening" für die ersten 4 Schläge eines Spiels:
(Tice: eine Kugel wird nahe an die Out Linie und möglichst weit weg gespielt, um den Gegner trotzdem dazu zu „verführen" auf diese Kugel zu zielen - und die „hoffentlich"nicht zu treffen) Diese Schläge sind taktisch wichtig, um dem Gegner keine gute Position für ein Break zu bieten, die eigenen Kugeln aber trotzdem so zu platzieren, dass man selbst den Hoop 1 passieren könnte, wenn der Gegner seine Schläge „verhaut".

Ablauf (siehe Grafik)

(i) Spieler 1 spielt Rot von der Mitte der Baulk-Line A ins Out
(etwa 2 Meter von der Ecke IV entfernt) in der Höhe von Hoop 4
Spieler 2 spielt Schwarz - könnte jetzt versuchen Rot zu roquieren. Er müsste allerdings danach einen Full-Roll über den gesamten Court spielen, um Schwarz vor das Hoop 1 zu bringen.
(ii) Üblich ist, dass der Spieler 2 Schwarz von der Baulk-Line A vor dem Hoop 1 ins westliche Out (etwa 2'h bis 3 Meter von der Ecke I entfernt), zwischen Hoop 1 und Hoop 5 spielt.
Spieler 1 könnte mit Gelb versuchen, Schwarz zu treffen. Würde dadurch aber Schwarz weiter weg von Hoop 1 bewegen und einen folgenden Hoop Approach schwierig machen. Es wäre allerdings ein günstiger Schlag, Gelb aus der Ecke I zu schlagen, Schwarz zu treffen, Schwarz in die Mitte des Platzes zu croquieren und danach zur zweiten eigenen Kugel (Rot) zu bringen.
(iii) „Normalerweise" wird Spieler 1 mit Gelb zu seiner zweiten Kugel (Rot) spielen. Wenn er Rot trifft, folgt ein Croquet-Schlag (als Vorbreitung eines Rush auf den Hoop 1 beim den nächsten Zug). Die croquierten Kugeln sind durch Hoop 4 von der Baulk-Line A verdeckt.
(iv) Spieler 2 hat für die 4.Kugel (Blau) des Openings mehrere Möglichkeiten: Zielen auf die Kugeln des Gegners vom Ende der Baulk-Line A oder aus der Ecke Ill von der Baulk-Line B. Oder aus der Ecke I die eigene schwarze Kugel zu roquieren.
Wird Schwarz dabei nicht getroffen, sollte Blau und Schwarz nicht zu nahe beisammen bleiben, wenn der Gegner Rot und Gelb bereits nahe zusammen hat. Sonst könnte beim nächsten Spielzug Gelb, Rot roquieren, mit einem Take off zu Blau und Schwarz gebracht werden, dann durch einen kurzen Take off ein Rush zu Hoop 1 gespielt werden.

Weitere gute Erklärungen auf der Oxford Croquet Site („Intermediate Level Coaching`) http://www.oxfordcroquet.com/coach/intermediate/5.asp

Leaves (Beendigung eines Spielzuges)

Hier sollten nur wenig komplexe Leaves behandelt werden. Die Teilnehmer sollten sich beim Beenden ihres Spielzuges darauf konzentrieren, die eigenen Kugeln nahe beisammen, und die des Gegners auseinander zu halten.
Ein Leave mit einem nützlichen Rush sollte favorisiert werden.
Andere Themen können mit den Teilnehmern diskutiert werden:

Timed Endings (Spielende wegen Zeitablauf)

Wenn für ein Spiel ein Zeitlimit gesetzt wurde, sollte ein „Timekeeper" nominiert werden, der laut hörbar das Ende der Spielzeit bekannt gibt.
Nach diesem Ruf spielt der gerade am Platz befindliche Spieler seinen Zug zu Ende. Anschließend hat der Gegner noch einen Spielzug.
Der Spieler, der am Ende dieser Verlängerungszeit die meisten Punkte hat, hat das Spiel gewonnen. Bei Gleichstand geht das Spiel weiter, bis ein Spieler den nächsten Punkt macht, der dann Sieger ist.
In der Verlängerungszeit dürfen keine Bisques oder Half-Bisques verwendet werden. Bei Gleichstand nach der Verlängerungszeit, dürfen ev. vorhandene Bisques wieder verwendet werden.

Taktik:

Laws (Regeln)

Wichtige Teile des Croquet-Regelwerks besprechen.
Details siehe auch:
Laws: http://www.croquet.org.uk/association/laws.html
oder http://www.oxfordcroquet.com/laws/index.asp
oder „Simplified Laws": http://www.oxfordcroquet.com/coach/simplified/index.asg

Allgemeine RegelnBall Off Lawn

Wiring (Regel 13)

Am Beginn eines Spielzuges wird eine Kugel als „Wired' bezeichnet, die zu spielende Kugel keine andere Kugel treffen kann (open ball) und vom Gegner in diese Position gebracht wurde.
Wired BallOpen ball = wenn man mit der zu spielenden Kugel einen freiem Schlag auf alle Teile der „Zielkugel" machen kann.
In diesem Fall ist man zu einem „Wiring Lift" berechtigt:
Die „gewirete" Kugel kann aufgenommen und von einer der beiden Baulk-Lines gespielt werden
 

Fehler (Faults and Errors)     (Regel 28)

Errors:

Faults:

When striking a ball you may NOT:
1. touch the head of the mallet with your hand;
2. rest the shaft of the mallet or a hand or arm on the ground or an outside agency;
3. rest the shaft of the mallet or a hand or arm directly connected with the stroke against any part of your legs or feet;
4. move the striker's ball other than by striking it with the mallet audibly and distinctly;
5. cause or attempt to cause the mallet to strike the striker's ball by kicking, hitting, dropping or throwing the mallet;
6. strike the striker's ball with any part of the mallet other than an end face of the head, either: A. deliberately; or
B. accidentally in a stroke which requires special care because of the proximity of a hoop or the peg or another ball;
7. subject to Law 28(d), maintain contact between the mallet and the striker's ball for an appreciable period when the striker's ball is not in contact with any other ball or after the striker's ball has hit another ball;
8. subject to Law 28(d), strike the striker's ball more than once in the same stroke or allow the striker's ball to retouch the mallet
9. strike the striker's ball so as to cause it to touch a hoop upright or, unless the striker's ball is pegged out in the stroke, the peg when in contact with the mallet;
10. strike the striker's ball when it lies in contact with a hoop upright or, unless the striker's ball is pegged out in the stroke, the peg otherwise than in a direction away therefrom;
11. move or shake a ball at rest by hitting a hoop or the peg with the mallet or with any part of your body or clothes;
12. touch any ball, other than the striker's ball, with the mallet;
13. touch any ball with any part of your body or clothes;
14. in a croquet stroke, play away from or fail to move or shake the croqueted ball;
15. deliberately play a stroke in a manner in which the mallet is likely to and does cause substantial damage to the court.
The penalty for all of these is that the turn ends, it is the opponent's option as to whether the balls are replaced or remain where they lie. In the event of a croqueted ball leaving the lawn and a fault being claimed, the adversary may waive the fault and the balls remain where they end up and the turn finishes.
Schiedsrichter rufen
Situationen erklären, wann ein Schiedsrichter gerufen werden sollte bzw. muss

3-Ball Endings (Spielende mit 3 Kugeln)

Beim „Aus-Peggen" soll die Spielstärke des Gegners und die Position der beiden anderen Kugeln berücksichtigt werden. Gegen einen stärkeren Spieler würde man das Spiel wahrscheinlich verlieren. Sollte der Spieler mit 2 Kugeln noch Bisques übrig haben, verfallen diese, wenn nur mehr 3 Kugeln am Platz sind.

Für den Spieler mit 2 Kugeln

Für den Spieler mit 1 Kugel

Verwendung von Bisques

Allgemeine Regeln

Generelle Taktik gegen eine „A"-Gegner (Handicap unter 2)

Generelle Taktik gegen eine „B"-Gegner (Handicap 2 bis 5)

Generelle Taktik gegen eine „C"-Gegner (Handicap 6 bis 11)

Cannons

CannonCannons treten dann auf, wenn drei oder mehr Kugeln aneinander liegen, und zumindest eine davon auf einer "Yard-Line" liegt.
Ein Cannon wird wie ein normaler Croquet-Schlag auf die mittlere Kugel gespielt, ein Roquet auf die vordere Kugel - also ein Schlag, bei dem Croquet und Roquet auf einmal durchgeführt wird. Nach dem Schlag folgt ein Croquet-Schlag auf die vordere Kugel.
Der Vorteil liegt darin, dass alle Kugeln von der Out Linie wegbewegt werden. Die croquierte Kugel darf bei diesem Schlag das Spielfeld nicht verlassen, die beiden anderen Kugeln schon!

Wafer Cannon

Wafter CannonWeitere Details zu Cannons: http://www.oxfordcroquet.com/coach/cannons/index.asp
 

Trainings-Vorschläge

Vor dem Training entspannen und ein Ziel und Zeit festlegen.

Schläge

8 Kugeln in 5 Meter Entfernung treffen
Trifft man alle Kugeln, die Entfernung jeweils um 1 Meter vergrößern, solange man 100% Treffer erzielt
Trifft man nicht alle Kugeln, die Entfernung so lange um jeweils 1 Meter reduzieren, bis man wieder 100% Treffer erreicht
Damit kann die Entfernung festgestellt werden, bei der man sichertrifft.
4 von 8 Treffern sieht man die Entfernung einer 50%igen Trefferquote usw.

Four Ball Break

Ausgangssituation legen: Pioneer bei Hoop 2, Pivot in der Platzmitte, eine Kugel nahe Hoop 1 und die „Spielkugel", um zu Hoop 1 zu „rushen"
Das Break spielen und bei Bedarf Bisques nehmen
Anzahl der erforderlichen Bisques zählen

Croquet Schläge

Entfernungsverhältnis der beiden Kugeln kennen!
Kenntnis dieses Ratios ist die Voraussetzung, um zu wissen, welchen Schlag man durchführen muss: Drive, Stop Shot oder Half-Roll

Hoop Approaches

Approaches in einem 1 bis 3 Meter weiten Kreis um einen Hoop
Bei Approaches von hinter dem Hoop, mit Thick Take Offs versuchen, die croquierte Kugel an die gewünschte Position zu bringen

Hoop Runs

Aus verschiedenen Winkeln und Entfernungen üben

Cannons

„Ecke l" - Cannon zum Hoop 1 trainieren
Andere Cannon Schläge, insebs. ,Wafer Cannon"

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Updated 21.xii.07
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